Eichendorff-Schule im Rugby-Fieber

Mit dem Rugby-Ei unter dem Arm konnten sich die Kids so richtig austoben.

Ein Großteil der etwa 250 Schüler der Eichendorff-Schule wusste nicht, was auf sie zukommt. Nun durften auch sie ran: Vergangene Woche stand Rugby auf dem Stundenplan der ersten bis vierten Klassen, zum ersten Mal, seitdem die hausener Rugby-Löwen verstärkt mit den obertshäuser Schulen zusammen arbeiten. Die Kinder sollen einen Einblick in den in Deutschland noch recht unbekannten Sport ermöglicht bekommen.
Ein Teil könne es kaum erwarten, den „neuen Sport“ im Unterricht auszuprobieren, ein weiterer Teil der Kinder sei im Voraus zunächst misstrauig. „Wenn die Kids erst einmal wissen, worum es beim Rugby geht, dann zeigen sie sich begeistert und können oftmals nicht glauben, dass die Sportstunde schon vorbei ist“, erzählt Robin Schild, FSJler und Trainer bei den Rugby-Löwen.
Der aus England stammende Sport, welcher auch u.a. in Frankreich, Neuseeland und Australien als Nationalsport gilt, werde auch in Obertshausen immer bekannter, meint der 19-jährige. Das Interesse der Kinder und Jugendlichen zwischen 4 und 14 Jahren sei in den vergangenen Monaten gewachsen und es gebe immer mehr Nachfragen von Eltern, die ihre Kinder bei der TGS Hausen Rugby ausprobieren lassen wollen.
Bereits seit September gibt es an der Joseph-von-Eichendorff-Schule eine Rugby-AG, bei der die Kids lernen, wie man den Ball wirft, fängt und kickt, um sich im nächsten Jahr mit den anderen obertshäuser Schulen in einer Stadtmeisterschaft zu messen.

Kommentare »

  1. By Jean Ehlinger on 24. November 2014 at 17:04

    Ich spräche nicht deutsch. Enschuldigen mich…

    Bravo pour votre action. Faire découvrir le rugby dans un pays où il est pratiquement inconnu, c’est formidable. En plus, ça à l’air de marcher.